Mai 2026 – Pressemitteilung
polis Convention 2026
Vertragsabschluss zur Parkstadt Süd und Entwicklungen im Deutzer Hafen zeigen Fortschritt in Kölns Stadtentwicklung
© moderne stadt GmbH | Michael Lübke
Mai 2026 – Pressemitteilung
© moderne stadt GmbH | Michael Lübke
Düsseldorf/Köln, 6. Mai 2026 Die moderne stadt GmbH zieht nach dem ersten Tag der polis Convention 2026 eine positive Zwischenbilanz. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen mit dem Deutzer Hafen Köln und der Parkstadt Süd zwei der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte Kölns – und zugleich zentrale Themen für Wohnraum, Investitionen, Infrastruktur, Bestandstransformation und nachhaltige Stadtentwicklung.
moderne stadt nutzt die polis Convention als Arbeitsraum für konkrete Gespräche mit Investoren, Projektentwicklern, Planungsbüros, Bauwirtschaft, Verwaltung und Politik. Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld nutzt das Unternehmen die Messe, um Projektfortschritte sichtbar zu machen, Marktsignale aufzunehmen und die nächsten Entwicklungsschritte im Deutzer Hafen fachlich einzuordnen.
Auf rund 37,7 Hektar entsteht im Deutzer Hafen ein gemischt genutztes Stadtquartier mit Wohnen, Arbeiten, sozialer Infrastruktur, Kultur, Gastronomie, Freiräumen sowie neuen Zugängen zum Wasser. Geplant sind rund 3.000 Wohnungen, etwa 6.000 Arbeitsplätze, Kitas, eine Schule, öffentliche Plätze, Parks und eine Promenade entlang des Hafenbeckens. moderne stadt entwickelt den Deutzer Hafen Köln als mehrheitliche Eigentümerin wesentlicher Flächen, Projektentwicklerin und Veräußerin der Baufelder.
Die Entwicklung wird zunehmend konkret: Die planerischen Grundlagen, die Vorbereitung der Baufelder sowie die Umsetzung von Infrastruktur und Freiraum greifen Schritt für Schritt ineinander. Für Investoren, Projektentwickler und künftige Nutzer wird der Deutzer Hafen damit als Entwicklungs- und Investitionsstandort greifbarer.
Parallel schreitet die öffentliche Infrastruktur voran. Mit dem Hafenpark und Arbeiten an der künftigen Promenade ist die Umsetzung der Freianlagen gestartet. Zudem soll in diesem Jahr der Bau der beiden Brücken durch die Stadt Köln beginnen – ein zentraler Baustein für Erschließung, Vernetzung sowie eine fuß- und radverkehrsfreundliche Entwicklung des Quartiers.
Andreas Röhrig, Geschäftsführer der moderne stadt GmbH:
»Der Deutzer Hafen kommt in eine Phase, in der aus Planung, Infrastruktur und Baufeldentwicklung konkrete Investitionsperspektiven werden. Für moderne stadt geht es darum, die Qualität des Quartiers, die Logik der Baufeldentwicklung und die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Gesamtprojekts klar zu vermitteln. Die polis Convention bietet dafür den richtigen Rahmen.«
Ein weiterer fachlicher Akzent auf der polis Convention ist der Talk auf dem Stand der Stadt Köln zur Zukunft der Auer- und Ellmühle im Deutzer Hafen. Gemeinsam mit Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator der Stadt Köln, und Philipp Braunfels, Jamestown Europe, diskutiert moderne stadt den Umgang mit anspruchsvollen Bestandsstrukturen im Spannungsfeld von Denkmalschutz, technischer Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und künftiger Nutzung. Jamestown – u.a. Entwicklerin des Düsseldorfer Areal Böhler, auf dem die polis stattfindet – ist als fachliche Drittperspektive eingebunden. Ziel des Talks ist ein realistischer Blick darauf, unter welchen Bedingungen aus identitätsstarkem industriellem Bestand tragfähige Stadtbausteine werden können.
Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator der Stadt Köln:
»Die Mühlen sind ein wesentlicher Teil der DNA des Deutzer Hafens. Sie prägen das Stadtbild, erzählen die industrielle Geschichte des Ortes und geben dem künftigen Quartier eine unverwechselbare Identität. Die Aufgabe besteht nun darin, diesen Denkmalwert mit Entwicklungs- und Nutzungsperspektiven zu verbinden, um die Mühlen für künftige Generationen zu erhalten.«
Ein weiteres Schwerpunktthema war die Parkstadt Süd. Mit der Unterzeichnung des Geschäftsbesorgungsvertrags zwischen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Parkstadt Süd und der moderne stadt GmbH wurde eine zentrale Grundlage für die weitere Umsetzung des Großprojekts geschaffen.
Die Gesamtverantwortung verbleibt bei der Stadt Köln. moderne stadt unterstützt als erfahrene Dienstleisterin mit kaufmännischen sowie operativen und technischen Projektmanagementleistungen. Damit wird die Parkstadt Süd zu einem weiteren Beispiel dafür, wie kommunale Stadtentwicklung, klare Organisationsstrukturen und professionelle Projektsteuerung ineinandergreifen.
Oberbürgermeister Torsten Burmester:
»Mit dem Deutzer Hafen und der Parkstadt Süd schafft Köln langfristig die Voraussetzungen für neuen Wohnraum, gemischte Quartiere und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Entscheidend ist, dass diese Projekte organisatorisch, wirtschaftlich und finanziell solide aufgestellt sind. Mit der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung für die Parkstadt Süd und der engen Zusammenarbeit mit moderne stadt schaffen wir dafür ein belastbares Fundament.«
Foto: v.L.n.R: BG Markus Greitemann (Stadt Köln) Andreas Röhrig (moderne stadt); OB Thorsten Burmester, BG Andree Haack (Stadt Köln); Unterzeichnung bzw. Präsentation des Geschäftsbesorgungsvertrags auf der polis Convention 2026.© Michael Lübke / moderne stadt GmbH
Auf der polis Convention wurde moderne stadt außerdem für 50 Jahre Mitgliedschaft im BFW Nordrhein-Westfalen gewürdigt. Die Auszeichnung unterstreicht die langjährige Rolle des Unternehmens an der Schnittstelle von Stadt, Wohnungswirtschaft und mittelständischer Immobilienwirtschaft.
Gerade in einem angespannten Marktumfeld ist diese Verankerung relevant: moderne stadt entwickelt Quartiere nicht nur planerisch, sondern ist auch als Bauträgerin und Projektentwicklerin im Markt aktiv. Die langjährige Mitgliedschaft im BFW verweist damit auf Kontinuität, Branchenanschluss und Umsetzungsorientierung.
Foto: v.L.n.R: Maximilian Schwienhorst (BFW NRW); Andreas Röhrig (moderne stadt); Elisabeth Gendziorra (Geschäftsführerin BFW NRW); Alexander Schmitz (moderne stadt) Übergabe der Urkunde zur 50-jährigen Mitgliedschaft der moderne stadt GmbH im BFW Nordrhein-Westfalen auf der polis Convention 2026.© Michael Lübke / moderne stadt GmbH
Auch die Beteiligung von moderne stadt an ROAD TO GREEN zahlt auf die strategische Positionierung des Deutzer Hafens ein. Die Initiative bringt Immobilienwirtschaft, Bauwirtschaft, Wissenschaft, PropTech-Ökosystem, Stadtentwicklung und Investment zusammen und fragt, wie Technologien aus Energie, Gebäudebetrieb, Mobilität und Klimaanpassung in konkrete Quartiersentwicklung übertragen werden können.
moderne stadt war Schirmherrin des erstmals verliehenen ROAD TO GREEN; der Deutzer Hafen diente als konkreter Anwendungsraum für marktreife Lösungen. Für moderne stadt ist dies kein Nebenthema, sondern Teil einer Entwicklungsstrategie, die Technologie, Nachhaltigkeit und Digitalisierung stärker mit der Vermarktung und späteren Betriebsqualität von Quartieren verbindet. Gerade für Investoren und künftige Nutzer wird damit sichtbar, dass der Deutzer Hafen nicht nur städtebaulich, sondern auch technologisch und betrieblich als zukunftsfähiges Quartier gedacht wird.
Nach dem ersten Messetag der polis Convention 2026 wird deutlich: moderne stadt ist mit ihren Kölner Projekten in einer aktiven Umsetzungs- und Vermarktungsphase. Im Deutzer Hafen rücken Baufelder, Freiräume und Infrastruktur in die nächste Stufe; in der Parkstadt Süd wurde mit dem Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der Stadt Köln und der Gesellschaft eine zentrale Organisationsgrundlage geschaffen; zugleich stärkt moderne stadt mit der BFW-Würdigung und der Unterstützung der ROAD TO GREEN ihre Rolle als verlässlich vernetzter und nachhaltiger Akteur der Immobilien- und Bauwirtschaft.
Auf einer Fläche von 38 Hektar entsteht bis 2038 ein urbanes, gemischt genutztes Stadtquartier mit rund 3.000 Wohnungen, 6.000 Arbeitsplätzen, Schulen, Kitas, Kultur- und Freizeitangeboten. Baufeld 05 setzt dabei den architektonischen Auftakt und Maßstab für die weitere Entwicklung.
ist die Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH und der Stadt Köln. Das Unternehmen realisiert seit über 50 Jahren Stadtentwicklungsprojekte wie den stadtbildprägenden Rheinauhafen, das mehrfach prämierte Clouth-Quartier, den ehemaligen Flughafen Butzweilerhof, die mit einem Award versehene »neue mitte porz« und den DGNB-Platin-zertifizierten Deutzer Hafen Köln. Die Gesellschaft investiert in den von ihr entwickelten Quartieren immer auch selbst in den Bau nachhaltiger Wohn- und Geschäftsimmobilien.
web: www.modernestadt.de
moderne stadt GmbH
Brückenstraße 17, 50667 Köln
Telefon: +49 (0)221-20594-0
Geschäftsführung: Dipl.-Ing. Andreas Röhrig;
Dipl.-Vw. Thomas Scheitza
Kommunikation: Eric Diversy
E-Mail: presse@modernestadt.de
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